Ortsverein
Handwerk, Kommunen und ländlicher Raum im Mittelpunkt
Jahresauftakt in Neckargerach mit SPD-Landtagskandidat Patrick Haag und dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Ralf Schnörr.
Beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Neckargerach-Zwingenberg im „Grünen Baum“ in Neckargerach stand der Austausch über die Themen im Mittelpunkt, die den ländlichen Raum konkret bewegen. Es ging um starke Kommunen, verlässliche Rahmenbedingungen für Handwerk und Wirtschaft sowie um eine Politik, die nah bei den Menschen bleibt.
Der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Jonas Weber eröffnete die Veranstaltung und begrüßte neben den Referenten Ralf Schnörr, Kreisrat und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, und Patrick Haag, SPD-Landtagskandidat für den Neckar-Odenwald-Kreis, auch Bürgermeister Norman Link sowie Vertreterinnen und Vertreter anderer Parteien.
In seiner Begrüßung betonte Jonas Weber die besondere politische Kultur vor Ort. Bund und Land könnten viel von Neckargerach lernen. „Wenn ich mir eines wünschen dürfte, dann mehr von der konstruktiven Zusammenarbeit der verschiedenen politischen Akteure“, sagte Weber. Unterschiedliche Meinungen seien in einer Demokratie wichtig, entscheidend sei aber, dass am Ende Lösungen entstünden, die für die Menschen funktionieren. Das zeige sich in Neckargerach an mehreren großen Projekten der vergangenen Jahre, etwa bei der Sicherstellung von Abwasser und Trinkwasser sowie bei der Entwicklung der Ortsmitte.
Im Rahmen des Projekts „wahrgenommen - wir fragen nach“ besuchte die SPD Buchen den Tafelladen des Deutschen Roten Kreuzes. SPD‑Ortsvereinsvorsitzender Markus Dosch und Vorstandsmitglied Alexander Weinlein sprachen dabei mit Steffen Horvath, dem Kreisgeschäftsführer des DRK Buchen, über die aktuelle Situation des Tafelladens, das Jugendwohnprojekt „Startklar!“ sowie über weitere Angebote des Kreisverbands.
Der Tafelladen hatte einen wichtigen Einschnitt, da der Mietvertrag für die alten Räume gekündigt wurde. Deshalb war zog man ins Areal am Bahnhof. Der Tafelladen ist für viele Menschen in Buchen und Adelsheim unverzichtbar. Rund 400 registrierte Kundinnen und Kunden nutzen das Angebot regelmäßig. Insgesamt profitieren etwa 1.200 Menschen, darunter zahlreiche Familien.
Der Ablauf im Tafelladen ist klar strukturiert. Kundinnen und Kunden mit Berechtigungsschein erhalten feste Einkaufstermine und werden beim Rundgang durch den Laden begleitet. Die Preise liegen bei etwa zehn Prozent des regulären Warenwerts. Brot und Backwaren stehen in großen Mengen zur Verfügung, saisonal auch Obst und Gemüse. Engpässe bestehen hingegen bei haltbaren Lebensmitteln wie Konserven, Nudeln, Reis oder Zucker. Tiefkühlware können aus logistischen Gründen kaum angeboten werden.
Die Leitung des Ladens liegt beim DRK; unterstützt wird sie von acht Personen in Arbeitsgelegenheiten, bzw. „1,50‑Euro‑Jobs“ sowie rund 40 Ehrenamtlichen. Die Waren stammen von nahezu allen Supermärkten und Discountern der Region sowie von Bäckereien, Metzgereien und Herstellern.
Siegfried Bürkle für 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Die SPD Buchen hat ihre Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zur letzten Mitgliederversammlung des Jahres im Hotel‑Restaurant „Zum Schwanen“ in Hainstadt eingeladen. Neben einem mittlerweile traditionellen Rückblick auf das politische Jahr standen auch mehrere Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie ein Ausblick auf die kommenden Monate auf dem Programm. Eine besondere Auszeichnung erhielt Burkhard Münch, der für seine Verdienste den Ehrenbrief der Partei überreicht bekam.
Der Ortsverein blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück, das von zahlreichen Aktivitäten geprägt war. Neben regelmäßigen Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen fanden monatlich der politische Stammtisch „Roter Rettich“ sowie Bürgersprechstunden statt, die zunehmend angenommen werden. Hinzu kamen Informationsstände bei verschiedenen Anlässen wie dem Goldenen Mai oder dem Weihnachtsmarkt, bei dem die SPD mit Waffeln und Apfelzauber vertreten war und alle Schichten vollständig besetzen konnte. Insgesamt organisierte der Ortsverein im vergangenen Jahr fast 40 Veranstaltungen und Aktionen. Auch im Bundestagswahlkampf zeigte sich die SPD Buchen engagiert. Trotz winterlicher Bedingungen wurden Stände und mobile Aktionen in der Innenstadt durchgeführt. Besonders erfreulich war das Ergebnis des SPD‑Kandidaten Philipp Hensinger, der im Wahlkreis mehr Erst‑ als Zweitstimmen erhielt. Dies ist ein Ergebnis, das nur wenige Parteien erreichten.
Einen wichtigen Schwerpunkt bildete erneut die Besuchsreihe „wahrgenommen - wir fragen nach“, in deren Rahmen sich der Ortsverein bei zahlreichen Einrichtungen und Initiativen informierte, darunter der Dorfladen Rinschbachtal, die Stadtbücherei, der Tierschutzverein, ABO Energy, der TSV, die Meister‑Eckehard‑Schule, die VHS, der Hasenwald, die Kettenmühle sowie das Deutsche Rote Kreuz mit dem Tafelladen und dem Jugendwohnprojekt „Startklar!“. Die Gespräche boten wertvolle Einblicke in die Arbeit der Einrichtungen und die Herausforderungen vor Ort. Auch die kommunalpolitische Arbeit prägte das Jahr. Im Gemeinderat beschäftigten die SPD‑Vertreterinnen und ‑Vertreter unter anderem der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen, die angespannte Haushaltslage der Stadt, Förderprogramme im Schulbau, die Verschiebung der Neugestaltung des Wimpinaplatzes, Radwegeprojekte, Erweiterungen am Waldfriedhof sowie die Planungen zum Skatepark.
Pünktlich zu Beginn der Winterzeit fand der regelmäßige kommunalpolitische Stammtisch der SPD im Neckar-Odenwald-Kreis statt.
Das Treffen in der Goldenen Olive in Mudau stand weitgehend im Licht der anstehenden Entscheidungen über die Zukunft der Kreiskrankenhäuser in Mosbach und Buchen. Der stellvertretende Vorsitzende der Kreistagsfraktion Ralf Schnörr aus Waldbrunn berichtete über die sich verschärfenden Finanzierungsprobleme für den Neckar-Odenwald-Kreis und den Stand der Überlegungen zum Umfang des Weiterbetriebs beider Häuser.
Die Anwesenden waren sich einig darüber, das die anstehenden Entscheidungen nur unter Einbeziehung der Krankenhausplanungen in den angrenzenden Landkreisen, insbesondere im Rhein-Neckar-Kreis, getroffen werden können. Denn die Bedeutung des Krankenhausstandortes Mosbach für die wohnortnahe Versorgung der Menschen im Westen des Neckar-Odenwald-Kreises hängt nach übereinstimmender Einschätzung der Diskussionsteilnehmer ganz wesentlich vom Fortbestand der gegenwärtigen Krankenhausstandorte Eberbach und Sinsheim ab. Dass es daher einer Abstimmung der Krankenhausplanungen über die Kreisgrenzen hinweg bedarf, lag für die Teilnehmer des SPD-Stammtischs auf der Hand.
Neuwahlen und die Ablösung des Kassierers nach 30 Jahren standen im Mittelpunkt der letzten Generalversammlung des SPD-Ortsvereins Binau. Neben den Wahlen wurden auch langjährige Mitglieder geehrt. Das Foto zeigt die Geehrten sowie den neugewählten Ortsvereinsvorstand: Gerd Teßmer, Domenic Hartmann, Marika Haupt, Helmut Hartmann – gemeinsam mit den Vertretern des Kreisvorstands Dr. Dorothee Schlegel, Jonas Weber und Patrick Haag. Foto: Weidlich
Die Kasse wechselt nach 30 Jahren von Jürgen Bieller an Helmut Hartmann
Zum ersten Mal seit seiner Wahl nahm Bürgermeister Dominik Kircher an der Generalversammlung des SPD-Ortsvereins Binau teil. In seinem Grußwort würdigte er die langjährigen Aktivitäten des Ortsvereins und dankte Vorstand und Mitgliedern für ihr jahrzehntelanges Engagement.
Für den SPD-Kreisverband berichtete Dr. Dorothee Schlegel über die Arbeit im Kreistag und innerhalb des Kreisverbands. Dabei hob sie auch die kontinuierliche Mitwirkung der Binauer Sozialdemokraten über fünf Jahrzehnte hinweg hervor. Landtagskandidat Patrick Haag informierte über den aktuellen Stand der Vorbereitungen zur Landtagswahl am 8. März 2026 und bedankte sich bereits im Voraus für die zugesagte Unterstützung.
Die SPD Buchen besuchte mit der Reihe „wahrgenommen - wir fragen nach“ die Betreiber des Projekts in der Kettenmühle.
Mit der Idee sich davon ein Bild zu machen, hatte der Kassierer des Ortsvereins, Alexander Weinlein, Kontakt aufgenommen und den Besuch nach schneller Zusage organisiert..
Die Kettenmühle im Buchener Mühltal blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück und erfährt derzeit eine umfassende Neubelebung. Bei einem Besuch konnten sich Interessierte ein Bild von der Entwicklung des historischen Areals machen. Bereits im Jahr 777 wurde es im Lorscher Kodex erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich lag es auf der Gemarkung Hainstadt und war daher lange Zeit als Hainstadter Mühle bekannt. 1939 wurde es in die Stadt Buchen eingegliedert und etwa in den späten 1950er-Jahren offiziell übernommen.
Durch einen Bericht über Mühlen sind sie auf das Areal aufmerksam geworden und haben die über ein Hektar große Fläche umgenutzt.
Ihr Konzept verbindet Elemente der Landwirtschaft, sozialen Arbeit und Veranstaltungswirtschaft. Besonders zentral ist die alte Fertigungshalle, die zu einem Veranstaltungsort umgebaut wird. Diese kann dann später gemietet werden. Der Zeitplan sieht vor, dass die 330 Quadratmeter große Lokalität bereit im kommenden Jahr genutzt werden kann. Für den Umbau bringt Nico Kaufmann sowohl handwerkliches Geschick mit, als auch den nötigen Optimismus. Auf die Frage, wie es einer Familie gelingen kann ein so großes Objekt umzubauen, antwortet er pragmatisch: „Man kann sich im Internet über alles informieren.“
Damals wurde das Areal als Produktionsstätte für Schiffsketten genutzt.
Die markante Ziegelarchitektur und des industriellen Charakters sind bis heute geblieben und werden auch bei Sanierungen entsprechend berücksichtigt.
Seit 2023 wird die Kettenmühle von Helen und Nico Kaufmann schrittweise saniert und neu genutzt.
Der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Steffen Fadin eröffnete die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Neckargerach-Zwingenberg und begrüßte neben den Mitgliedern auch Bürgermeister Norman Link, den SPD-Kreisvorsitzenden Markus Dosch sowie die Gemeinderäte Hubert Bauer und Fabian Amend.
In seinem Grußwort hob Bürgermeister Link die gute und stets konstruktive Zusammenarbeit aller Parteien und Fraktionen in beiden Gemeinden hervor. Er berichtete über aktuelle kommunale Projekte. Dazu zählt das Generationenprojekt zur Sicherstellung der eigenständigen Wasserversorgung von Neckargerach, Guttenbach und Zwingenberg. Derzeit wird der neue Verbundhochbehälter gebaut, im kommenden Jahr folgt die Verlegung der Wasserleitung nach Zwingenberg. Ein weiteres Mammutprojekt, der Bau der Abwasserdruckleitung nach Obrigheim, befindet sich bereits im letzten Bauabschnitt. Zudem soll der Ortskern weiter aufgewertet werden, unter anderem durch den Bau des Betreuten Wohnens neben dem Rathaus, eine mögliche Umgestaltung der Ortsdurchfahrt sowie die geplante Errichtung eines Cafés im bisherigen „Sparkassen-Häusle“.
Kreisvorsitzender Markus Dosch bedankte sich für die engagierte Arbeit und die enge Zusammenarbeit des Ortsvereins im Kreisverband.
Im Anschluss blickte Jonas Weber auf die vergangenen zwei Jahre zurück, die stark von Wahlkämpfen geprägt waren. Bei der Gemeinderatswahl in Neckargerach musste die SPD zwar einen Sitz abgeben, was vor allem an einer geringeren Zahl an Kandidierenden im Vergleich zu 2019 lag. In Zwingenberg hingegen konnten die Sozialdemokraten trotz deutlich höherem Stimmenanteil ihre beiden Sitze halten. Bei der Kreistagswahl kandidierten gleich drei Mitglieder des Ortsvereins – Ralf Schifferdecker, Christoph Veith und Jonas Weber – und erzielten in beiden Gemeinden sehr gute Ergebnisse. Besonders erfreulich war die Wiederwahl des ehemaligen Neckargeracher Bürgermeister Ralf Schnörr in den Kreistag. Im Neckar-Odenwald-Kreis gelang der SPD insgesamt das beste Kreistagswahlergebnis in ganz Baden-Württemberg.
07.02.2026, 10:00 Uhr SPD Frauen - Frühstücksstammtisch
10.02.2026, 17:15 Uhr DGB-Podiumsdiskussion
19.02.2026, 18:00 Uhr OV Buchen Mitgliederversammlung