Ortsverein
Der SPD-Ortsverein Walldürn-Höpfingen-Hardheim bringt sich in diesem Sommer aktiv in das gesellschaftliche und Vereinsleben der Stadt Walldürn ein. Dies wurde bei der jüngsten Vorstandssitzung deutlich, die vom Ortsvereinsvorsitzenden Ralf Beyersdorfer geleitet wurde. Im Mittelpunkt standen dabei die anstehenden Dürmer Ferientage, die Bewirtung beim Dürmer FEIERabend sowie ein Bericht über die Kreismitgliederversammlung der Jusos Neckar-Odenwald.
Über die Vorbereitungen für die Dürmer Ferientage berichtete die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Luisa Nothhelfer. Unter dem Motto „Ich habe Recht(e) – Kinderrechte spielerisch erleben“ beteiligt sich der SPD-Ortsverein am Donnerstag, 13. August, von 14 Uhr an am Ferienprogramm der Stadt Walldürn. Das Angebot im Jugend- und Kulturzentrum „Alter Schlachthof“ richtet sich an Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Rechte von Kindern und die Frage, was diese ganz konkret für ihren Alltag bedeuten. Spielerisch sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, welche Rechte Kinder haben und warum es wichtig ist, diese zu kennen.
Die Hoketse des des SPD Ortsvereins an der Pyramide bei der Katzenbuckeltherme ist nicht nur der "Goldstandard" für Gemütlichkeit unter den Sommerfesten im Hohen Odenwald. Sie steht vielmehr auch für den zwanglosen Austausch politischer Einschätzungen und Wünsche zwischen Gästen, Mandatsträgern und SPD Mitgliedern.
In diesem Sinne trafen sich bei nicht zu heißem Sommerwetter diskussionsfreudige Besucher und Gastgeber, die es sich bei kühlen Getränken und vom Ortsvereinsvorsitzenden Heinz-Dieter Ihrig persönlich "auf den Punkt" gegrillten Steaks und Bratwürsten gut gehen ließen. Diskussionen über die "alte SPD" sowie über die Zukunft der SPD im Neckar-Odenwald-Kreis brachten nicht nur Erkenntnisse für Anna Cunningham aus Osterburken und Jonas Weber aus Neckargerach, die gemeinsam für die Doppelspitze des Kreisverbandes kandidieren. Auch die gestandenen Gemeinderäte der SPD, Heinz-Dieter Ihrig, Norbert Bienek und Rainer Ihrig konnten Anregungen für die weitere kommunalpolitische Arbeit mitnehmen. Das betrifft unter anderem die Frage der Abschaffung der von vielen als ausgesprochen kompliziert und bürokratisch empfundenen unechten Teilortswahl, die nach einen halben Jahrhundert des Zusammenwachsens der Waldbrunner Ortsteile nicht mehr zeitgemäß erscheint (weshalb die SPD Gemeinderatsfraktion in Waldbrunn bereits einen Antrag auf Vereinfachung des Wahlsystems für die Gemeinderatswahl Umstellung des Kommunalwahlsystems bei gleichzeitiger Beibehaltung der Ortschaftsräte gestellt hat). Es betrifft aber auch den Wunsch vieler Gesprächspartner nach einer Vergrößerung des sozialdemokratischen Gewichts in der Waldbrunner Kommunalpolitik. Hierfür bestehen im Ortsverein bereits konkrete Überlegungen. Unter Einbindung des Kreisverbandes ergeben sich mittelfristig auch darüber hinaus gute Perspektiven.
Auch hier ist die internationale Krise angekommen.
Zur Kundgebung am Tag der Arbeit an der Pyramide nahe der Katzenbuckeltherme begrüßte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Waldbrunn-Fahrenbach, Heinz-Dieter Ihrig, die anwesenden Gäste. Darunter besonders die Vorsitzenden des SPD-Kreisverbandes Neckar-Odenwald, Dr. Dorothee Schlegel und Markus Dosch, sowie den Ehrenvorsitzenden der SPD Waldbrunn-Fahrenbach, Altbürgermeister Klaus Schölch.
In ihrer Rede zum Tag der Arbeit betonte Dr. Dorothee Schlegel, dass aufgrund der wirtschaftlichen Lage auch hier im hohen Odenwald die Arbeitsplätze bedroht seien. Dies sei in der Zeitung beispielsweise über die Firma Mosca in Waldbrunn und die Firma Noe in Mudau zu lesen gewesen. Aus diesem Grund bedürfe es jetzt eines guten und abgestimmten Konzepts, um die sozialen und finanziellen Härten gut abzufedern. Keiner von uns habe diese Energie- und Wirtschaftskrise verursacht, aber wir alle leiden darunter. Gerade in einer solchen Zeit sei es nötig, dass wir solidarisch für die sozialen Errungenschaften in unserer Gesellschaft einträten. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie Arbeitslosen- und Berufsunfallversicherung seien von den Arbeitnehmern erstrittene Leistungen, die allen, auch den Arbeitgebern zugutekämen, denn Arbeitnehmer, die abgesichert seien, könnten konzentriert ihre gute Leistung erbringen. Aus diesem Grund müsse darüber hinaus auch die Gesundheitsversorgung im Kreis stabilisiert und dürfe nicht abgebaut werden. Dr. Dorothee Schlegel verwies schließlich darauf, dass die Sozialdemokratie und die Gewerkschaften für diese Rechte und auch speziell für die Rechte der Frauen schon in der Vergangenheit eingetreten seien sowie immer wieder dafür gekämpft hätten und auch weiterhin kämpfen würden.
Der Vorstand des SPD-Ortsvereins dankt allen, die zum Gelingen dieser Kundgebung beigetragen haben.
Im Rahmen ihres Projekts "wahrgenommen - wir fragen nach" besuchte die SPD Buchen die Stadtwerke Buchen, um sich über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Strategien des lokalen Energieversorgers zu informieren. Die Gespräche boten tiefe Einblicke in die komplexen Aufgaben der Stadtwerke und die Bedeutung ihrer Rolle für die Daseinsvorsorge in der Region.
Im Fokus standen dabei die Zusammenarbeit in Zweckverbänden, sowie die Themen, die in den kommenden Jahren angegangen werden müssen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und die Erwartungen an Landes- und Bundesregierung in Bezug auf kleinere Energieversorger wurden thematisiert. Die Stadtwerke Buchen, deren Management zu 74,8% dem Eigenbetrieb EDB der Stadt Buchen gehört, während die MVV 25,2% hält, sind ein zentraler Pfeiler der regionalen Infrastruktur. Ihr Kerngeschäft umfasst die Wasserversorgung aller Ortsteile, den Betrieb des Stromnetzes in Buchen, Hainstadt und Hettingen sowie des Gasnetzes in Buchen, Hainstadt, Hettingen, Osterburken und Seckach. Besonderes Augenmerk legen die Stadtwerke auf niedrige Strompreise und gehören zu den günstigsten Anbietern in der Region, mit einheitlichen Preisen für alle Kunden. Ein wichtiges Thema war die Finanzierung der Bäder, die ebenfalls zum EDB gehören. Die Stadtwerke müssen Gewinne erzielen, um die Verluste der Bäder zu kompensieren. Siegmar Flickinger von der SPD Buchen fragte nach der Möglichkeit, die Bäder langfristig zu erhalten, woraufhin der technische Geschäftsführer Andreas Stein versicherte, dass der Bürgermeister und der Gemeinderat die Bäder halten wollen. Matthias Gruber, der kaufmännische Geschäftsführer wies jedoch darauf hin, dass die Abgabe von Gewinnen das Wachstum der Stadtwerke hemme und die Eigenkapitalquote sinke, weil Investitionen für die Energiewende dringend notwendig seien. Die Stadtwerke engagieren sich bereits im Bereich erneuerbare Energien, beispielsweise durch die Beteiligung am Solarpark Neusaß I (Baujahr 2009), der erste Freiflächenanlage in der Region und der Agri-PV-Anlage Neusaß II, die letztes Jahr in Betrieb gegangen ist. Derzeit sind zwei große PV-Freiflächenanlagen in Rinschheim und Götzingen im Bau, an der die Stadt über den Eigenbetrieb EDB beteiligt ist, hierbei erhalten die Gemeinden 0,2 Cent pro kWh, während bei Windparks auch umliegende Städte profitieren. Sobald die Solarparks in Betrieb sind, hat die Genossenschaft Energie & Umwelt die Option sich zu beteiligen. Die Diskussion beleuchtete auch die vielfältigen Dienstleistungen der Stadtwerke, darunter die Betriebsführung für Wasserversorger wie WV Mudau und Limbach, die Stellung der technischen Führungskraft für die Wasserversorgung Bauland GmbH, den Hochwasserschutz in der Region und den Betrieb der Straßenbeleuchtung in Buchen, die zunehmend auf energieeffiziente LED-Technologie umgerüstet wird. Im Rahmen einer Managementdienstleistung sind neben Andreas Stein auch Fabian Nirmaier als Abteilungsleitung/Prokurist für Vertrieb/Energiebeschaffung und Christoph Aicher als Abteilungsleitung/Technische Führungskraft Gas/Wasser für die Stadtwerke Walldürn GmbH tätig.
Die SPD Buchen steht für demokratische Werte und Zusammenarbeit.
In den vergangenen Tagen wurde in Buchen eine wichtige Debatte über den Umgang mit der AfD geführt. Als SPD-Ortsverein Buchen und als SPD-Gemeinderatsfraktion möchten wir unsere Position unmissverständlich klarstellen:
Für uns gibt es keine Zusammenarbeit mit der AfD, rechtsradikalen oder rechtsextremistischen Kräften.
Die AfD ist keine normale Partei. Rechtspopulistische, rechtsradikale oder rechtsextremistische Positionen dürfen in unserer Demokratie keinen Raum finden. Eine klare Abgrenzung ist unerlässlich, um unsere demokratischen Werte zu schützen und zu verteidigen. Wir treten entschieden allen Bestrebungen entgegen, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung untergraben wollen.
Es ist richtig, dass wir die Probleme unserer Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und Lösungen anbieten müssen. Doch dies darf niemals auf Kosten unserer Grundwerte geschehen oder gar durch eine Zusammenarbeit mit Parteien und Gruppierungen, deren Positionen und Ziele im Widerspruch zu einer offenen, toleranten und demokratischen Gesellschaft stehen. Wir setzen uns aktiv gegen jede Form von Diskriminierung ein, sei es aufgrund von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung oder sozialem Status.
Handwerk, Kommunen und ländlicher Raum im Mittelpunkt
Jahresauftakt in Neckargerach mit SPD-Landtagskandidat Patrick Haag und dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Ralf Schnörr.
Beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Neckargerach-Zwingenberg im „Grünen Baum“ in Neckargerach stand der Austausch über die Themen im Mittelpunkt, die den ländlichen Raum konkret bewegen. Es ging um starke Kommunen, verlässliche Rahmenbedingungen für Handwerk und Wirtschaft sowie um eine Politik, die nah bei den Menschen bleibt.
Der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Jonas Weber eröffnete die Veranstaltung und begrüßte neben den Referenten Ralf Schnörr, Kreisrat und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, und Patrick Haag, SPD-Landtagskandidat für den Neckar-Odenwald-Kreis, auch Bürgermeister Norman Link sowie Vertreterinnen und Vertreter anderer Parteien.
In seiner Begrüßung betonte Jonas Weber die besondere politische Kultur vor Ort. Bund und Land könnten viel von Neckargerach lernen. „Wenn ich mir eines wünschen dürfte, dann mehr von der konstruktiven Zusammenarbeit der verschiedenen politischen Akteure“, sagte Weber. Unterschiedliche Meinungen seien in einer Demokratie wichtig, entscheidend sei aber, dass am Ende Lösungen entstünden, die für die Menschen funktionieren. Das zeige sich in Neckargerach an mehreren großen Projekten der vergangenen Jahre, etwa bei der Sicherstellung von Abwasser und Trinkwasser sowie bei der Entwicklung der Ortsmitte.
Im Rahmen des Projekts „wahrgenommen - wir fragen nach“ besuchte die SPD Buchen den Tafelladen des Deutschen Roten Kreuzes. SPD‑Ortsvereinsvorsitzender Markus Dosch und Vorstandsmitglied Alexander Weinlein sprachen dabei mit Steffen Horvath, dem Kreisgeschäftsführer des DRK Buchen, über die aktuelle Situation des Tafelladens, das Jugendwohnprojekt „Startklar!“ sowie über weitere Angebote des Kreisverbands.
Der Tafelladen hatte einen wichtigen Einschnitt, da der Mietvertrag für die alten Räume gekündigt wurde. Deshalb war zog man ins Areal am Bahnhof. Der Tafelladen ist für viele Menschen in Buchen und Adelsheim unverzichtbar. Rund 400 registrierte Kundinnen und Kunden nutzen das Angebot regelmäßig. Insgesamt profitieren etwa 1.200 Menschen, darunter zahlreiche Familien.
Der Ablauf im Tafelladen ist klar strukturiert. Kundinnen und Kunden mit Berechtigungsschein erhalten feste Einkaufstermine und werden beim Rundgang durch den Laden begleitet. Die Preise liegen bei etwa zehn Prozent des regulären Warenwerts. Brot und Backwaren stehen in großen Mengen zur Verfügung, saisonal auch Obst und Gemüse. Engpässe bestehen hingegen bei haltbaren Lebensmitteln wie Konserven, Nudeln, Reis oder Zucker. Tiefkühlware können aus logistischen Gründen kaum angeboten werden.
Die Leitung des Ladens liegt beim DRK; unterstützt wird sie von acht Personen in Arbeitsgelegenheiten, bzw. „1,50‑Euro‑Jobs“ sowie rund 40 Ehrenamtlichen. Die Waren stammen von nahezu allen Supermärkten und Discountern der Region sowie von Bäckereien, Metzgereien und Herstellern.
19.08.2026, 18:00 Uhr OV Mosbach-Neckarzimmern Stammtisch
20.08.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Bürgersprechstunde - Wo drückt der Schuh?
22.08.2026, 13:00 Uhr - 17:00 Uhr Mitgliederworkshop
27.08.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr OV Walldürn-Höpfingen-Hardheim Getränkestand
03.09.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Bürgersprechstunde - Wo drückt der Schuh?