Aus dem Parteileben
Zur Kreismitgliederversammlung kamen die Jusos Neckar-Odenwald im Brunnencafé in Buchen zusammen. Im Mittelpunkt standen die turnusmäßigen Neuwahlen des Kreisvorstands sowie eine Diskussion über die aktuelle politische Lage.
Zu Beginn begrüßte der bisherige Co-Kreisvorsitzende Jonas Weber die anwesenden Mitglieder. In seinem Grußwort dankte der SPD-Kreisvorsitzende Markus Dosch den Jusos für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Jusos hätten sich in den vergangenen Jahren zu einer tragenden Säule des SPD-Kreisverbands entwickelt und prägten dessen Arbeit heute an vielen Stellen maßgeblich.
Vor den Neuwahlen blickte Jonas Weber auf die vergangenen drei Jahre zurück. In dieser Zeit hätten die Jusos zahlreiche politische Veranstaltungen und Aktionen organisiert. Zu den wichtigsten Erfolgen zählte er den ersten Christopher Street Day in Mosbach im Jahr 2023, mehrere Veranstaltungen der Reihe „Pizza und Politik“ sowie die Mitorganisation der Demonstration für Demokratie und Menschenrechte Anfang 2025 mit rund 4.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Auch bei den Kommunalwahlen 2024 hätten so viele junge Menschen wie nie zuvor für die SPD kandidiert. Gleichzeitig sei der Einfluss der Jusos innerhalb des SPD-Kreisverbands deutlich gewachsen. Heute seien zahlreiche Jusos im Kreisvorstand vertreten.
Weber trat nach drei Jahren nicht erneut als Co-Kreisvorsitzender an. Er bedankte sich insbesondere bei seiner bisherigen Co-Vorsitzenden Fabienne Tonini für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück. Gemeinsam haben wir viel erreicht und die Jusos im Neckar-Odenwald-Kreis deutlich vorangebracht.“ Da er bei der kommenden Kreismitgliederversammlung gemeinsam mit Anna Cunningham für den Vorsitz des SPD-Kreisverbands kandidieren wird, habe er sich bewusst entschieden, den Staffelstab bei den Jusos weiterzugeben.
Die Mitgliederversammlung wählte anschließend einstimmig einen neuen Kreisvorstand. Fabienne Tonini aus Billigheim wurde in ihre fünfte Amtszeit als Co-Kreisvorsitzende gewählt. Neu an ihrer Seite ist Drilon Abazi aus Walldürn, der bislang stellvertretender Vorsitzender war. Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Philipp Hensinger aus Walldürn. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzerinnen und Beisitzer Anna-Maria Sauer und Niklas Schaller aus Mosbach sowie Jonas Weber.
Großen Raum nahm die Diskussion über die aktuelle politische Situation ein. Der neue Co-Kreisvorsitzende Drilon Abazi fand dabei deutliche Worte zur Politik der Bundesregierung. Aus seiner Sicht würden Kürzungen zunehmend als Reformen verkauft, während die arbeitende Bevölkerung immer stärker belastet werde. Dadurch verliere die SPD ihren sozialen Markenkern.
Auch Fabienne Tonini richtete einen Appell an die Parteiführung. Wenn die SPD ihren bisherigen Kurs fortsetze, drohe sie weiter an Bedeutung zu verlieren. Die SPD müsse wieder die Partei des Fortschritts werden, die das Leben der arbeitenden Menschen ebenso wie das derjenigen, die Unterstützung benötigen, einfacher mache und dabei soziale Gerechtigkeit mit wirtschaftlicher Vernunft und ökologischem Fortschritt verbinde.
Zum Abschluss berichteten Drilon Abazi und Jonas Weber aus dem Jugendhilfeausschuss des Landkreises. Weber begrüßte die jüngst beschlossene Aufstockung der Mittel für die Schulsozialarbeit. Bereits vor einem Jahr habe die SPD-Fraktion eine Stärkung beantragt, damals jedoch ohne Mehrheit. „Es freut uns, dass sich unsere Forderung nun durchsetzt. Die Kinder und Jugendlichen hätten diese Unterstützung allerdings schon vor einem Jahr gut gebrauchen können.“
Außerdem kündigten beide an, sich in der kommenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses für eine bessere Ausstattung der Anlaufstelle gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen einzusetzen. Die Zahl der Beratungsfälle sei in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, gleichzeitig wachse der Bedarf an Präventionsarbeit in Schulen und Kindertageseinrichtungen. „Der Schutz von Kindern darf nicht daran scheitern, dass eine bewährte Fachstelle an ihre personellen Grenzen stößt. Wer Prävention ernst meint, muss auch die notwendigen personellen Voraussetzungen schaffen“, betonte Weber.
Zum Abschluss der Versammlung bedankten sich Fabienne Tonini und Drilon Abazi bei allen Mitgliedern für ihr Engagement und das entgegengebrachte Vertrauen. Tonini machte deutlich, dass die Jusos auch künftig eine klare Stimme innerhalb der SPD und in der Öffentlichkeit sein werden. „Wir werden weiterhin laut sein, weil es um unsere Zukunft geht. Junge Menschen dürfen nicht nur die Entscheidungen von heute ausbaden, sondern müssen sie auch mitgestalten können. Wir wollen nicht nur von der Seitenlinie zuschauen. Wir wollen Verantwortung übernehmen und unsere Zukunft aktiv mitgestalten.“
Eine Idee - viele interessante Gespräche - viele tolle Gäste
Eine Idee …
hatte vor über acht Jahre hatte unser langjähriger Genosse Dr. Eberhard Barth. Er wollte eine Diskussionsplattform schaffen - analog und fernab von Parteiorganisation.
Am 17.05.17 traf sich daher der Rote Rettich zum ersten Mal - rot, scharf und mit Biss. Dieser Stammtisch bot
… viele interessante Gespräche
mit vielen Gästen
und natürlich immer mit einem leckeren Essen
Und das zum 50. Mal.
Einmal im Monat am Mittwoch hat sich der Stammtisch etabliert. Ein Stammtisch auf denen sich die Teilnehmer immer freuen, um ins Gespräch zu kommen, neues zu erfahren oder die Impulse an die Mandatsträger weiterzugeben.
Der Tierschutzverein Buchen und Umgebung e. V. erhielt von den Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Buchen für die Kommunalwahl 2024 eine Spende in Höhe von 555 Euro.
Die Spendensumme stammt aus den Einnahmen des von der SPD Buchen veranstalteten Waffel- und Punschverkaufs am Buchener Weihnachtsmarkt.
Im Rahmen der Übergabe des Schecks bedankte sich die 1. Vorsitzende Kerstin Sauer sowie die anderen Mitglieder des Tierschutzvereins herzlich für die Spende.
Der Tierschutzverein Buchen verrät, dass die Spende für die Kastration von Katzen in und um Buchen verwendet werden und ihnen diese Spende enorm weiterhilft, dieses große Vorhaben umzusetzen.
Vergangene Woche besuchte uns der Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci zu „Pizza und Politik“.
Unter anderem diskutierten wir gemeinsam mit ihm wie man Klimaschutz sozial gestalten kann und über den Kampf gegen den wachsenden Rechtsextremismus.
Castellucci skizziert außerdem wie soziale Kommunalpoltik aussehen kann. So konnte in Wiesloch durch eine Beschäftigungsinitiative die Arbeitslosigkeit gesenkt und durch die Gründung einer Bürgerstiftung der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden.
Ein ereignisreiches Jahr liegt zurück. Viele neue Eindrücke, viele Gespräche und Diskussionen, viele Herausforderungen.
Voller Energie werden wir in das kommende Wahljahr starten. Auch im Jahr 2024 werden wir mit vereinten Kräften unsere Heimat sozial gerecht gestalten. Wir laden euch alle dazu ein, mitzumachen.
Wir bedanken uns bei allen, die unsere Arbeit konstruktiv begleitet haben.
„Demokratie bedeutet, sich jedem Tag zu beteiligen.“
Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Josip Juratovic besuchen Bürgerinnen und Bürger des Neckar-Odenwald-Kreises das „politische Berlin“. Die An- und Abreise mit der Deutschen Bahn bot Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch über aktuelle politische Themen.
Beim Besuch der Mauergedenkstätte Bernauer Straße wurde greifbar, welche katastrophalen Auswirkungen totalitäre System für jeden Einzelnen haben. Die Ausstellung „Weg, Irrwege, Umwege – die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt verdeutlichte eindringlich den harten und opfervollen Weg hin zu unseren heutigen bürgerlichen Rechten und Freiheiten.
„Wie wollen wir wohnen?“ - Mit dieser aktuellen und drängenden Frage beschäftigt sich der SPD-Kreisvorstand schon seit geraumer Zeit. Zusammen mit dem Arbeitskreis Christinnen und Christen in der SPD luden sie Mitglieder und Interessierte ein, mit dem Landtagsabgeordneten Klaus Ranger darüber ins Gespräch zu kommen. Als Mitglied im Innenausschuss, im Petitionsausschuss und im Ausschuss Landesentwicklung und Wohnen gab er Einblicke in diese Politikfelder und Themen. Eingebracht hat er auch seine Berufserfahrung, da er sich bei der Sparkasse über 30 Jahre lang mit Wohn- und Bauthemen befasst hat.
Zuerst wurde ein privates gemeinschaftliches Wohnprojekt am Henschelberg in Mosbach besucht. Nachdem Roger Baudy als Gastgeber die Gesprächsteilnehmer und Baubürgermeister Patrick Rickenbrot begrüßte, eröffnete Dr. Dorothee Schlegel die Diskussionsrunde. Dabei betonte sie: „Wohnen brennt uns aus vielen Blickwinkeln unter den Nägeln, und es besteht zunehmend der Wunsch, über neue Wohnformen nachzudenken und sich zu informieren“.
Die Hausbewohnerinnen und -bewohner berichteten über die Schwierigkeiten und Hürden, die ein solch neuartiges Projekt auch bei den Behörden mit sich bringt, vor allem, da sie selbst mit ihrer Initiative etwas ganz Eigenes geschaffen haben. Vieles musste in der Gemeinschaft besprochen und mitgetragen werden, ob es baurechtlichen Fragen sind, aber auch die Finanzierung und die enormen Preissteigerungen.
19.08.2026, 18:00 Uhr OV Mosbach-Neckarzimmern Stammtisch
20.08.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Bürgersprechstunde - Wo drückt der Schuh?
22.08.2026, 13:00 Uhr - 17:00 Uhr Mitgliederworkshop
27.08.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr OV Walldürn-Höpfingen-Hardheim Getränkestand
03.09.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Bürgersprechstunde - Wo drückt der Schuh?