28.05.2021 in Wahlen

SPD-Bundestagskandidatin Anja Lotz zu Besuch im Neckar-Odenwald-Kreis

Neckar-Odenwald-Kreis/Buchen. (do) Die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Neckar-Odenwald- und Main-Tauber-Kreis, Anja Lotz, besuchte die eva-Seniorendienste in Hainstadt.

Begleitet wurde sie von Kreisrat Norbert Bienek, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der SPD, Markus Dosch, und Alexander Weinlein, der stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins Buchen.

Die eva-Seniorendienste bieten ein breites Pflegeangebot an. Während das Helmut-Galda-Haus stationär ausgerichtet ist, kann im Rüdt-von-Collenberg-Haus der ambulante Dienst und die Tagespflege in Anspruch genommen werden. Dass außer den ambulanten betreuten Kunden noch zusätzlich 72 Bewohnerinnen und Bewohner stationär und im Normalbetrieb 20 Gäste in der Tagespflege betreut werden können, ist sowohl der Leitung Sonja Mistele, Birgit Röckel und Astrid Diehm zu verdanken, als auch all den Pflegerinnen und Pfleger, die gewissenhaft und mit viel Herzblut arbeiten. Für Birgit Röckel, der Leiterin des ambulanten Dienstes, ist ganz klar: „Der Beruf in der Pflege ist eine Berufung.“ Jede und jeder wünscht sich dort ein würdevolles Leben. Dies gilt sowohl für die Leitung, als auch für die Angestellten und vor allem für die Gäste, Kunden und Bewohner. Der Grundsatz: „... zuerst muss die Seele bewegt werden“ begleitet dort alle, die im Haus ein- und ausgehen. Alle arbeiten dort gerne und freuen sich darauf, wenn andere auch die Chance nutzen würde, diesen Beruf zu erlernen.

Auch der Mitarbeiterin Anika Felch ist es wichtig, dass die Praktika-Angebote angenommen werden und auch dass mehr Ehrenamtliche sich bereit erklären sich unterstützend zu engagieren.

Dennoch ist ganz klar, dass es Probleme im Pflegebereich gibt, vor allem in der Pandemiezeit, bei der vor allem die Gäste, Kunden und Bewohner allesamt zur Risikogruppe zählen. Da viele Menschen durch Corona ihre Angehörigen verloren haben, setzen die eva-Seniorendienste auf ein durchdachtes Hygienekonzept, welches auch aufgegangen ist. Bisher gab es dort keinen Corona-Fall. Durch die Vorsichtsmaßnahmen gibt es vieles, was derzeit nicht möglich ist, wie zum Beispiel das gemeinsame Singen, dass den Gästen sehr fehlt. Daher erklärt Anika Felch einen wichtigen Baustein des Hauses: „Auch in der Pandemie wollen wir die Menschlichkeit nicht verlieren“.

Im Vordergrund steht aber oft die Kritik der Bezahlung. Dies ist aber bei eva-Seniorendienste im Gegensatz zu viele anderen positiv zu bewerten, da hier die gesetzlichen Tariflöhne gelten. Auch die Corona-Hilfen sind angekommen.

Markus Dosch stellt sich die Frage, woran es in der Pflege klemmt. Vor allem die Administration ist für Astrid Diehm, welche die Tagespflege leitet, ein großes Problem, da diese Zeit fehlt, in der sich das Fachpersonal um die Gäste kümmern kann. Der persönliche Kontakt und die menschliche Nähe werden dadurch vernachlässigt. Auch der Zeitdruck sorgt für die Pflegerinnen und Pfleger vor allem im Heim und im ambulanten Dienst für ein hohes Stresslevel. Dies mache nach Norbert Bieneks Meinung den Beruf zum Teil unattraktiv.

Am Ende des Besuchs fasste Markus Dosch und Alexander Weinlein zusammen: „Die moderne Gesellschaft ist auf Pflegedienste angewiesen und jeder Mensch ist wertvoll. Daher müssen wir uns überlegen, welchen Stellenwert die Pflege für uns hat.“ Für Anja Lotz ist klar, der Personalschlüssel muss auf ein leistbares Arbeitsniveau angepasst werden. Ein allgemein verbindlicher Tarifvertrag für alle Einrichtungen müsse endlich durchgesetzt werden.

„Ich werde Heike Baehrens, die SPD-Pflegebeauftragte der Bundesfraktion, informieren, damit sie, durch unsere Forderungen bestätigt, weiter Druck auf den Koalitionspartner machen kann“, versprach Anja Lotz.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der eva-Seniorendienste leisten in Buchen einen besonderen Beitrag für das Leben in Würde. Ein paar Bänke im schönen Garten fehlen noch, mit Spenden wären sie schnell angeschafft (Konto auf der Homepage der eva-Seniorendienste).

(do)

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