SPD Neckar-Odenwald-Kreis unterstützte AWO-Erklärung

Foto: AWO Kreisverband Neckar-Odenwald e.V./LK

„AWO wählt Demokratie. Neckar-Odenwald-Kreis GEGEN RECHTS.“

Der AWO Kreisverband Neckar-Odenwald e.V. Personen aus der Politik, sowie Vereine und Organisationen, die sich für eine starke Demokratie erklären und einsetzen ein, gemeinsam eine Erklärung für Demokratie und gegen Rechts zu unter-zeichnen.

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Neckar-Odenwald ist seit über 50 Jahren im Landkreis fest verwur­zelt und setzt sich seit vielen Jahren aktiv für die Stärkung der Demokratie und der demokratischen Grundwerte ein. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit“ erklärte Gabriele Teichmann, Kreis­vorsitzende im Rahmen der Unterzeichnung.

Unter den anwesenden Unterzeichnenden waren unter anderem MdL Jan-Peter Röderer (SPD); Bürger­meister Patrick Rickenbrot; SPD-Bundestagskandidat Philipp Hensinger; Stadt - und Gemeinderäte sowie Vertreterinnen und Vertreter von SPD, unter anderem Markus Dosch (Kreisvorsitzender) und Bündnis90/Die Grünen im Neckar-Odenwald-Kreis, den Jusos mit Jonas Weber (Vorsitzender), der Interessensgemeinschaft Mosbach gegen Rechts sowie Vertreterinnen und Vertreter des AWO Bezirksverband Baden e.V., AWO Kreisverband Neckar-Odenwald e.V., AWO Kreisver­band Rhein-Neckar e.V. und dem AWO Ortsverein Eberbach e.V uvm.

In der Erklärung „AWO wählt Demokratie. Neckar-Odenwald-Kreis GEGEN RECHTS.“ heißt es un­ter anderem „Demokratie heißt, sich solidarisch für seine Mitmenschen einzusetzen. (...) Demokratie heißt auch gemeinsam zu streiten und damit unsere Gesellschaft zu gestalten. Demokratie heißt zudem, auch Unzufriedenheit und Unmut zu äußern. Diese Sorgen und die Frustration sollten wir aber nicht umschlagen lassen um damit die Wahl einer faschistischen Partei rechtfertigen und damit unsere freiheitlich-demokratischen Grundrechte in Gefahr bringen. (...)“.

Gerd Teßmer - Der Kreisverband gratuliert zum 80. Geburtstag

Der Kreisehrenvorsitzender Gerd Teßmer feierte seinen 80. Geburtstag

Der Kreisvorsitzende Markus Dosch und sein Stellvertreter Jonas Weber überbrachten aus diesem Anlass die besten Grüße des gesamten Vorstandsteam und einen gefüllten Geschenkkorb mit Produkten aus dem Weltladen.

Gerd Teßmers  Verdienste sind in der SPD immens - Stadtrat, Kreisrat, langjähriger Kreisvorsitzender und Mittglied des Landtags.

Die vielen ehrenamtlichen Aufgaben, wie z. B. in der AWO, begleitete er mit großer Disziplin und Leidenschaft und stellte sich stets den großen Herausforderungen. Als Landtagsabgeordneter war er Vorsitzender des Arbeitskreises Ländlicher Raum, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Fraktionsbeauftragter für Bundeswehrangelegenheiten. Als Kreisbeauftragter des Volksbundes setzt er sich weiterhin für die deutsche Kriegsgräberfürsorge ein und unterstütze viele Jahre die Reservisten.

Bereits 54 Jahre ist er Vorsitzender der SPD Binau.

Auch in der Deutschen Olympischen Gesellschaft Odenwald-Tauber, beim Verein KZ-Gedenkstätte Neckarelz und bei der Pfadfindergruppe "Silberreiher" Eberbach war in verantwortlichen Positionen aktiv. Ausgezeichnet wurde er mit vielen Ehrenzeichen - von der goldenen Ehrennadel des Gemeindetags in Baden-Württemberg bis zum Bundesverdienstkreuz erster Klasse, welches er 2005 verliehen bekam.

Mit Herzblut und Überzeugung engagiert sich der frühere Realschulehrer auch ehrenamtlich. Er warb und wirbst stets für das bürgerliche ehrenamtliche Engagement. Wir sind froh, dass wir mit Gerd Teßmer einen wahren Sozialdemokrat in unseren Reihen haben.

Herzlichen Glückwunsch!

SPD-Kreisverbände gehen mit Philipp Hensinger in die Bundestagswahl 

Ein junger Kandidat mit frischen Ideen, Lebenserfahrung und Durchsetzungsvermögen

Er ist jung, studiert „Public  Management“ für den gehobenen Beamtendienst und arbeitet dabei wie Studenten in dualen Studiengängen. Daneben macht er Politik in Buchen und im Neckar-Odenwald-Kreis: Philipp Hensinger wurde von den Delegierten der Ortsvereine des Main-Tauber und des Neckar-Odenwald-Kreises kürzlich im Kleinen Kursaal in Bad Mergentheim zum Kandidaten für die Bundestagswahl gewählt. Das Ergebnis war nahezu einstimmig – 46 Ja-Stimmen stand nur ein Nein entgegen.

Begrüßt wurden die Delegierten von Jordan Murphy Mitglied des Kreisvorstandes aus Bad Mergentheim. Die beiden Kreisvorsitzenden Markus Dosch (NOK) und Thomas Kraft (MTK) hoben heraus, dass die vorgezogene Neuwahl die Folge einer offensichtlich geplanten Aktion der FDP sei, die – wie schon einmal – die Koalition platzen ließ. Der Rauswurf Lindners durch Bundeskanzler Olaf Scholz sei „unvermeidlich“ gewesen, das ständige Bremsen und Taktieren der FDP  habe der Regierungsarbeit schweren Schaden zugefügt, betonten sowohl Kraft als auch Dosch. Um so wichtiger sei es jetzt, auf die dennoch in den vergangenen Jahren von der Ampel erreichten Verbesserungen für die Arbeitnehmer, für junge Menschen und Rentner, für Arbeiter, Angestellte und auch – was oft bestritten werde – auch für für Selbstständige hinzuweisen.
Für persönliches Engagement, Lebenserfahrung und den Willen, diese Gesellschaft voranzubringen, für eine offenes und modernes Deutschland einzutreten und notwendige Änderungen im wahrsten Sinne des Wortes „sozialverträglich“zu gestalten, stehe Philipp Hensinger, betonten Kraft und Dosch.

Landesparteitag in Offenburg

Unsere Delegation zum Landesparteitag war wieder komplett vertreten, dieses Mal durch Heidi Trunk, Erik Brunner, Anna Cunningham, Leon P. Köpfle, Fabienne Tonini und Markus Dosch. Begleitet wurden wir von unserem jungen Bundestagskandidat Philipp Hensinger und der Delegation aus dem Main-Tauber-Kreis mit Thomas Kraft, Lena Brand und Julian Zwerger.

Neben vielen Anträge, unter anderem auch vom Kreisverband Neckar-Odenwald, fanden die Vorstandswahlen der Landes-SPD statt. Andi Stoch wurde mit 93,9 % wiedergewählt. Dafür sprechen wir unsere Glückwunsche aus, die aber auch seinen Stellvertreter*innen, Jasmina Hostert, Dr. Dorothea Kliche-Behnke, Rita Schwarzelühr-Sutter und Parsa Marvi und allen anderen aus dem neugewählten Landesvorstand gilt.

Wir danken auch Saskia Esken für ihren Einsatz für das Deutschlandticket, das Bundestariftreuegesetzt und die Erhöhung des Mindestlohns ebenso wie ihrer klaren Haltung, dass wir nicht akzeptieren, wenn Menschen ausgegrenzt werden.

Auch Andi Stoch verdeutlichte, dass die europäische Idee nicht von Rechtspopulisten zerstört werden darf.

Für ihn klar, dass Deutschland kein Schuldenproblem, sondern ein Investitions- und Wachstumsproblem hat.

Somit können wir zusammen mit Philipp Hensinger in den Bundestagswahlkampf starten.

Landesparteitag 2024 in Offenburg

Kreismitgliederversammlung in Walldürn

v. l. n. r.: Pratima Sahgal-Weimer (Beisitzerin), Jürgen Mellinger (Kreistagsfraktionsvorsitzender), Markus Dosch (Kreisvorsitzender), Bianca Joseph (Schriftführerin), Alexander Weinlein (Kassierer), Leon Köpfle (stellvertretender Kreisvorsitzender), Jonas Weber (stellvertretender Kreisvorsitzender), Erik Brunner (Beisitzer), Lisa Bundschuh (Schriftführerin OV Buchen), Heidi Trunk (Beisitzerin), Anna Cunnigham (Beisitzerin), Drilon Abazi (Beisitzer), Patrick Haag (Beisitzer)

Bei der Mitgliederversammlung der SPD Neckar-Odenwald-Kreis im Haus der Offenen Tür in Walldürn wurden Dr. Dorothee Schlegel und Markus Dosch als Kreisvorsitzende wiedergewählt. Als stellvertretende Kreisvorsitzende sind Leon Köpfle und Jonas Weber gewählt worden.

Zu Beginn der Sitzung hielt der Bürgermeister der Stadt Walldürn und Kreisrat Meikel Dörr ein Grußwort mit dem Appell: „Setzen Sie sich weiter für unsere gemeinsame Demokratie ein“ und betonte, dass diese Versammlung die gelebte Demokratie zeige.

Danach berichtete Jürgen Mellinger über die ersten Treffen der Kreistagsfraktion und die Themen aus dem Kreistag. Neben dem Generationenwechsel in der Fraktion habe er sich über das beste SPD-Ergebnis bei der Kreistagswahl im Neckar-Odenwald-Kreis gezeigt, übrigens das beste in ganz Baden-Württemberg. Eines der wichtigsten Themen seien die Neckar-Odenwald-Kliniken, deren Defizit nur schwer vom Kreis getragen werden könne. Ebenso sei das Bundesteilhabegesetz, welches für Menschen mit Behinderungen mehr Möglichkeiten der Teilhabe bieten soll, ein hoher Kostenfaktor. Zur Folge wird dies haben, dass die Kreisumlage erhöht werden müsse. Dadurch geraten jedoch auch die Kommunen in finanzielle Engpässe.

Dennoch bleibe es wichtig, die Ideen der Kreis-SPD voranzutreiben, die auch im Kreistagswahlprogramm genannt wurden.

Jedoch müsse das Notwendige gemacht und das Wünschenswerte müsse hintenangestellt werden.

Alle Bereiche müsse man an den Punkten Solidarität, Gerechtigkeit und Freiheit messen, denn „Solidarität zählt - und mit Solidarität können wir auch wieder erfolgreich sein“, so Jürgen Mellinger.

Sommersitzung des SPD-Kreisvorstandes

Auch wenn urlaubsbedingt nicht der ganze SPD-Kreisvorstand zusammenkommen konnte, begrüßten die beiden Vorsitzenden Markus Dosch und Dr. Dorothee Schlegel die anwesenden Mitglieder. Es ging um die Vorbereitung der Kreismitgliederversammlung, bei der es auch um die Neuwahl des gesamten Vorstands gehen wird, ebenso der Delegierten für die nächsten Landesparteitage, in denen es um Inhalte aber auch schon um Nominierungen der Bundestagskandidaten gehen wird. Besprochen wurden drei Anträge, die die Kreis-SPD auf Landesebene einbringen wird.

Dr. Dorothee Schlegel informierte über den Entwurf des Landesmobilitätsgesetzes (LMG), das die grün-schwarze Landesregierung endlich nach langen internen Verhandlungen auf den Weg gebracht hat. Allerdings entpuppt es sich als große Enttäuschung und leistet nicht den Beitrag, der für eine dringend notwendige Mobilitätswende notwendig ist. Es ist zwar eine gute Idee, im Landkreis eine Person zu haben, die die Radverkehrsnetze koordiniert und dem Verkehrsministerium umfassend berichtet. Wichtiger wäre jedoch, ein wirklich besseres und verlässlicheres ÖPNV-Angebot auf die Beine zu stellen.

Kernstück des LMG sollte eine Regelung sein, wie die Kommunen den ÖPNV im Land mitfinanzieren. Leider wurden von den vier Modellen aus der Testphase nur zwei übernommen, die nun als Alternative zur Entscheidung an die Kommunen weitergegeben werden. Voraussetzung für eine zumutbare Alternative zum motorisierten Individualverkehr ist jedoch, dass ein ausreichendes Angebot des ÖPNV zu den gängigen Verkehrszeiten besteht.

Kreisvorstandssitzung mit Gästen

Mit überwiegend positiven Rückmeldungen aus den Besuchen und den Gesprächen vor Ort begann die SPD-Kreisvorstandssitzung in den Räumen der AWO in Diedesheim. Neben dem Kreisvorstand waren auch die Vorsitzenden der Ortsvereine, der Arbeitsgemeinschaften und der Kreisehrenvorsitzende eingeladen.

Dem Co-Kreisvorsitzenden Markus Dosch war es ein großes Anliegen zu hören, dass die Kandidatinnen und Kandidaten im Landkreis wohlbehalten unterwegs seien. Er äußert sein Unverständnis über jegliche Angriffe und bedauert sehr, dass es wohl nicht mehr selbstverständlich sei, sich zum Wohl seiner Mitmenschen gefahrlos einsetzen zu können.

Neben den organisatorischen Punkten, auch über die Wahlen hinaus, ist es der SPD überaus wichtig, soziale, realistische und eben auch finanzierbare Ziele zu erreichen. „Wir machen keine Versprechungen, die weder haltbar, umsetzbar oder nicht finanzierbar sind. Vor allem, wenn bereits jetzt schon klar ist, dass jegliche Fördermittel dafür nicht vorhanden sind“, betonte Beisitzer Jonas Weber. Manche Themen, die die SPD im Kreis für wichtig erachtet, wie zum Beispiel die Kliniken, die Bildung, die Mobilität und das Leben und Wohnen in Würde, bedarf vieler Schritte und politischer Ebenen. „Und diese Ebenen, wie Land und Bund und Kommunen müssen miteinander nach machbaren Lösungen suchen. Dabei kann und muss auch der immer notwendiger werdende Bürokratieabbau helfen. Dies verlangt jedoch Mut zu einer Kultur der Verantwortung auf allen Ebenen und nicht nur der Verlagerung auf „die da oben“. Gerade deshalb setzen wir uns für unsere Kommunen ein, um konstruktiv mitzuwirken“. Dr. Dorothee Schlegel, die Co-Kreisvorsitzende, nannte als Beispiel dafür das Bundesteilhabegesetz, das sie mit dem Recht auf Teilhabe 2016 in Berlin mitverabschiedet hatte und in dessen Mittelpunkt der Mensch mit seinen behinderungsspezifischen Bedürfnissen steht. Die bestehenden Ausgaben sollten daher dringend durch verbesserte Steuerungsfähigkeit gebremst werden und das Land möge in seiner mittelfristigen Finanzplanung höhere Beiträge ansetzen. Damit werden die Kreishaushalte deutlich entlastet“.

Termine

Alle Termine öffnen.

13.06.2026, 17:00 Uhr Grillfest

17.06.2026, 18:00 Uhr OV Mosbach-Neckarzimmern Stammtisch

17.06.2026, 18:00 Uhr Politischer Stammtisch "Roter Rettich"