Herzlich willkommen!

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freunde der Sozialdemokratie,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir freuen uns über Ihren/euren Besuch auf unserer Webseite. Zu finden, zu entdecken sind aktuelle Termine, Informationen und Berichte über die Arbeit der Sozialdemokratie im Neckar-Odenwald-Kreis.

Mit unserer sozialdemokratischen Politik vor Ort wollen wir ein solidarisches Miteinander fördern und die Lebensverhältnisse der Menschen im Landkreis und in den Kommunen verbessern. Wichtig sind uns Bürgernähe, Mitgestaltung und ein „offenes Ohr“. Auch um unsere Demokratie zu stärken. Ihre/eure Anliegen als Bürgerinnen und Bürger jeglichen Alters im Kreis helfen uns, konkrete Impulse für Veränderungen in die Wege zu leiten.

Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen – mit Herz und ohne Hetze. Wir wollen die Politik und die Sprache nicht den Extremisten überlassen. Daher freuen wir uns über alle, die sich in unserer Gesellschaft für andere Menschen einsetzen. Dazu laden wir gerne ein.

Soziale Fragen, ob Integration und Teilhabe, Bildung und Gesundheitsfürsorge sind uns ebenso wichtig wie eine sinnvolle und ausgewogene Politik zwischen Wirtschaft und Umwelt. Ob gute Kitas, verlässlicher ÖPNV oder barrierefreies Wohnen – Menschen jeglichen Alters und jeglicher Herkunft sollen gut hier leben können.

Damit wir uns dafür einsetzen können, benötigen wir eine starke SPD in Europa, in Deutschland, in Baden-Württemberg und erst recht im Neckar-Odenwald-Kreis.

Ihre SPD-NOK

Jusos Neckar-Odenwald wählen neuen Kreisvorstand und fordern Kurswechsel der SPD

Kreismitgliederversammlung in Buchen: Wechsel an der Spitze, klare sozialpolitische Positionen und Einsatz für Kinder und Jugendliche

Zur Kreismitgliederversammlung kamen die Jusos Neckar-Odenwald im Brunnencafé in Buchen zusammen. Im Mittelpunkt standen die turnusmäßigen Neuwahlen des Kreisvorstands sowie eine Diskussion über die aktuelle politische Lage.

Zu Beginn begrüßte der bisherige Co-Kreisvorsitzende Jonas Weber die anwesenden Mitglieder. In seinem Grußwort dankte der SPD-Kreisvorsitzende Markus Dosch den Jusos für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Jusos hätten sich in den vergangenen Jahren zu einer tragenden Säule des SPD-Kreisverbands entwickelt und prägten dessen Arbeit heute an vielen Stellen maßgeblich.

Vor den Neuwahlen blickte Jonas Weber auf die vergangenen drei Jahre zurück. In dieser Zeit hätten die Jusos zahlreiche politische Veranstaltungen und Aktionen organisiert. Zu den wichtigsten Erfolgen zählte er den ersten Christopher Street Day in Mosbach im Jahr 2023, mehrere Veranstaltungen der Reihe „Pizza und Politik“ sowie die Mitorganisation der Demonstration für Demokratie und Menschenrechte Anfang 2025 mit rund 4.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Auch bei den Kommunalwahlen 2024 hätten so viele junge Menschen wie nie zuvor für die SPD kandidiert. Gleichzeitig sei der Einfluss der Jusos innerhalb des SPD-Kreisverbands deutlich gewachsen. Heute seien zahlreiche Jusos im Kreisvorstand vertreten.  

Weber trat nach drei Jahren nicht erneut als Co-Kreisvorsitzender an. Er bedankte sich insbesondere bei seiner bisherigen Co-Vorsitzenden Fabienne Tonini für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück. Gemeinsam haben wir viel erreicht und die Jusos im Neckar-Odenwald-Kreis deutlich vorangebracht.“ Da er bei der kommenden Kreismitgliederversammlung gemeinsam mit Anna Cunningham für den Vorsitz des SPD-Kreisverbands kandidieren wird, habe er sich bewusst entschieden, den Staffelstab bei den Jusos weiterzugeben.

Die Mitgliederversammlung wählte anschließend einstimmig einen neuen Kreisvorstand. Fabienne Tonini aus Billigheim wurde in ihre fünfte Amtszeit als Co-Kreisvorsitzende gewählt. Neu an ihrer Seite ist Drilon Abazi aus Walldürn, der bislang stellvertretender Vorsitzender war. Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Philipp Hensinger aus Walldürn. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzerinnen und Beisitzer Anna-Maria Sauer und Niklas Schaller aus Mosbach sowie Jonas Weber.

Großen Raum nahm die Diskussion über die aktuelle politische Situation ein. Der neue Co-Kreisvorsitzende Drilon Abazi fand dabei deutliche Worte zur Politik der Bundesregierung. Aus seiner Sicht würden Kürzungen zunehmend als Reformen verkauft, während die arbeitende Bevölkerung immer stärker belastet werde. Dadurch verliere die SPD ihren sozialen Markenkern.

Auch Fabienne Tonini richtete einen Appell an die Parteiführung. Wenn die SPD ihren bisherigen Kurs fortsetze, drohe sie weiter an Bedeutung zu verlieren. Die SPD müsse wieder die Partei des Fortschritts werden, die das Leben der arbeitenden Menschen ebenso wie das derjenigen, die Unterstützung benötigen, einfacher mache und dabei soziale Gerechtigkeit mit wirtschaftlicher Vernunft und ökologischem Fortschritt verbinde.

Zum Abschluss berichteten Drilon Abazi und Jonas Weber aus dem Jugendhilfeausschuss des Landkreises. Weber begrüßte die jüngst beschlossene Aufstockung der Mittel für die Schulsozialarbeit. Bereits vor einem Jahr habe die SPD-Fraktion eine Stärkung beantragt, damals jedoch ohne Mehrheit. „Es freut uns, dass sich unsere Forderung nun durchsetzt. Die Kinder und Jugendlichen hätten diese Unterstützung allerdings schon vor einem Jahr gut gebrauchen können.“

Außerdem kündigten beide an, sich in der kommenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses für eine bessere Ausstattung der Anlaufstelle gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen einzusetzen. Die Zahl der Beratungsfälle sei in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, gleichzeitig wachse der Bedarf an Präventionsarbeit in Schulen und Kindertageseinrichtungen. „Der Schutz von Kindern darf nicht daran scheitern, dass eine bewährte Fachstelle an ihre personellen Grenzen stößt. Wer Prävention ernst meint, muss auch die notwendigen personellen Voraussetzungen schaffen“, betonte Weber.

Zum Abschluss der Versammlung bedankten sich Fabienne Tonini und Drilon Abazi bei allen Mitgliedern für ihr Engagement und das entgegengebrachte Vertrauen. Tonini machte deutlich, dass die Jusos auch künftig eine klare Stimme innerhalb der SPD und in der Öffentlichkeit sein werden. „Wir werden weiterhin laut sein, weil es um unsere Zukunft geht. Junge Menschen dürfen nicht nur die Entscheidungen von heute ausbaden, sondern müssen sie auch mitgestalten können. Wir wollen nicht nur von der Seitenlinie zuschauen. Wir wollen Verantwortung übernehmen und unsere Zukunft aktiv mitgestalten.“

CSD Stuttgart „Ohne Uns kein Wir“

Die SPDqueer Baden-Württemberg war in diesem Jahr mit einer eigenen Formation bei der Demonstration vertreten.

Gemeinsam mit zahlreichen Unterstützerinnen setzte die Arbeitsgemeinschaft ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und die Rechte für die queere Comunity.

Mit Bannern, Regenbogenfarben und klaren politischen Botschaften zeigte die SPDqueer auf der Route durch die Stuttgarter Innenstadt Präsenz. Die Teilnahme an der Demonstration unterstrich die Bedeutung einer offenen, solidarischen und diskriminierungsfreien Gesellschaft. Gerade in Zeiten, in denen queere Rechte immer wieder unter Druck geraten, sei es wichtig, sichtbar zu bleiben und Haltung zu zeigen.

Die SPDqueer Baden-Württemberg nutzte den CSD Stuttgart, um deutlich zu machen, dass Gleichstellung kein Lippenbekenntnis sein darf, sondern dass diese in Politik und Gesellschaft aktiv vorangetrieben werden muss. Dazu gehören der Schutz vor Diskriminierung, ein selbstbestimmtes Leben für queere Menschen sowie eine konsequente Unterstützung von Vielfalt in allen Lebensbereichen.

Der Christopher Street Day 2026 in Stuttgart war wieder einmal ein gelungenes Fest. Bei besten Temperaturen zog die Demonstration bunt wie eh und jeh durch die Innenstadt. Die Demonstration hat gezeigt wie vielfältig die Community ist – die feiernde Menge am Straßenrand hat gezeigt wie erfreut diese aufgenommen ist in der Stadt.

Nach Klinikentscheidung beginnt jetzt die eigentliche Arbeit

SPD-Fraktion treibt Zukunftskonzept für die Kliniken sowie Investitionen in Jugendhilfe und Kinderschutz voran

Zur ersten Fraktionssitzung nach der richtungsweisenden Entscheidung des Kreistags über die Zukunft der Neckar-Odenwald-Kliniken traf sich die SPD-Kreistagsfraktion im Vereinsheim der Eintracht 93 Walldürn. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die beschlossenen drei Jahre nun genutzt werden müssen, um die medizinische Versorgung im Landkreis langfristig auf eine tragfähige Grundlage zu stellen.

Fraktionsvorsitzender Jürgen Mellinger machte deutlich, dass die vergangenen Monate von intensiven Diskussionen, zahlreichen Sitzungen und einem engen Austausch mit der Bevölkerung geprägt waren. Besonders die von der SPD-Fraktion durchgesetzten Bürgerdialoge hätten gezeigt, wie groß die Verunsicherung vieler Menschen sei und wie wichtig es war, ihre Sorgen und Anregungen in den Entscheidungsprozess einzubeziehen.

Die Fraktion bewertet die Zustimmung des Kreistags zum interfraktionellen Mosbacher Antrag deshalb ausdrücklich positiv. Ausschlaggebend war aus Sicht der SPD, dass für den von der Verwaltung vorgeschlagenen Weg bis zuletzt keine belastbaren Nachweise vorlagen, wonach der Umbau zu einem Schwerpunktversorger in Buchen und einem sektorenübergreifenden Versorger in Mosbach tatsächlich zu einer nachhaltigen Entlastung der Finanzen geführt hätte. Gleichzeitig blieben wesentliche Fragen zur künftigen medizinischen Versorgung, zu den notwendigen Investitionen und zu den langfristigen Folgen für den Landkreis offen. Deshalb unterstützte die SPD-Fraktion den interfraktionellen Antrag mit acht von neun Stimmen.

Kreisrat Dr. Valentin Hoß stellte klar: „Mit der Entscheidung haben wir keine Reformen vertagt. Wir haben Zeit gewonnen, um auf einer belastbaren Grundlage über die Zukunft unserer Gesundheitsversorgung zu entscheiden. Gerade bei einer so weitreichenden Entscheidung dürfen wir keine unumkehrbaren Schritte gehen, solange wesentliche Fragen ungeklärt sind.“

Für die SPD-Fraktion bedeutet der Beschluss ausdrücklich kein „Weiter so“. Die kommenden drei Jahre müssten vielmehr konsequent genutzt werden, um die wirtschaftliche Situation der Kliniken zu verbessern und gleichzeitig ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für die Gesundheitsversorgung des Landkreises zu entwickeln.

Dazu werden die Kreisräte der SPD-Fraktion gemeinsam mit Kreisräten anderer Fraktionen eine umfangreiche interfraktionelle Anfrage an die Landkreisverwaltung einbringen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Arbeitsaufträge aus dem Kreistagsbeschluss. Unter anderem soll dargestellt werden, wie die Auslastung der Kliniken verbessert, Betriebsabläufe optimiert und die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten ausgebaut werden kann. Gleichzeitig fordert die SPD, verschiedene Zukunftsmodelle systematisch zu prüfen. Dazu gehören ein zentral gelegenes Klinikum zwischen Mosbach und Buchen ebenso wie leistungsfähige regionale Gesundheitszentren in Buchen und Mosbach, die stationäre und ambulante Versorgung sinnvoll miteinander verbinden.

Kreismitgliederversammlung in Weisbach

SPD diskutiert Zukunft der Kliniken

Die SPD Neckar-Odenwald traf sich zu ihrer Kreismitgliederversammlung im Sportheim des SC Weisbach. Wichtigste Themen waren: Wahl der Delegierten für die nächsten Landesparteitage zu wählen und eine ausführliche Diskussion über die Zukunft der Neckar-Odenwald-Kliniken.

Der Kreisverband berichtete über den Landesparteitag in Ulm, auf dem Isabel Cademartori,MdB aus Mannheim und Robin Mesarosch aus Sigmaringen zur neuen Vorstands-Doppelspitze  der Landes-SPD gewählt wurden. Jan-Peter Röderer aus dem benachbarten Kreisverband Rhein-Neckar übernahm das Amt des SPD-Generalsekretärs. Der NOK-Kreisverband war beim Parteitag mit einer besonders jungen Delegation vertreten. „Gespannt sind wir nun auf die ersten 100 Tage, in denen sich das neue Team zusammenfindet und positioniert“, so die Co-Vorsitzende Dr. Dorothee Schlegel.

Besonders positiv hob der Co-Kreisvorsitzende Markus Dosch in seinem Bericht über den Kreisverband die aktive Beteiligung der Jusos und der SPD-Frauen hervor, die sich in Kundgebungen und mit dem etablierten Frauenstammtisch engagieren. Neben dem Landtagswahlkampf und den Veranstaltungen zum Landesvorstand, bei der die Genossinnen und Genossen die Gelegenheit zu Gesprächen mit Dorothea Kliche-Behnke in Mosbach, Carsten Lotz, online und über diverse Online-Formate auch mit dem nun gewählten Duo Cademartori/Mesarosch hatten. Das Thema Reformen auf der Bundesebene, ob zu Arbeit, Rente oder Gesundheit begleitete jede Zusammenkunft, ob in den Ortsvereinen, beim 1. Mai in Waldbrunn und ebenso in der neuerlichen Zusammenkunft.

Landesparteitag in Ulm: SPD Baden-Württemberg im Aufbruch - Neue Führung, klare Haltung

v. l. n. r.: Markus Dosch (Co-Kreisvorsitzender), Erik Brunner (Beisitzer), Jan-Peter Röderer (neuer Landesgeneralsekretär), Fabienne Tonini (Besitzerin), Jonas Weber (stellvertretender Vorsitzender), Drilon Abazi (Beisitzer)

Der Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg war ein wichtiger Termin für die Zukunftsgestaltung unserer Partei nach der Landtagswahl 2026. Der Neckar-Odenwald-Kreis ebenso wie der war mit einer vollständig besetzten, jungen und engagierten Delegation vertreten.


Neuaufstellung nach der Landtagswahl

Der Parteitag stand im Zeichen der notwendigen Neuaufstellung der SPD Baden-Württemberg nach den schwierigen Wahlergebnissen bei der Landtagswahl 2026. Mit nur 5,5 Prozent der Zweitstimmen schafften es die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten knapp über die Fünf-Prozent-Hürde und sind nun mit einer kleinen Fraktion von zehn Abgeordneten die einzige demokratische Opposition im Landtag.

Diese Ergebnisse erfordern eine intensive Auseinandersetzung mit der Zukunft der SPD im Land. Der Landesvorstand und viele engagierte Genossinnen und Genossen haben sich dieser Herausforderung gestellt.


Schwerpunkt: Organisatorische und inhaltliche Erneuerung

Ein zentrales Thema des Landesparteitags war die strukturelle und organisatorische Neuaufstellung der SPD Baden-Württemberg. Die Antragskommission hatte sich mit einer Vielzahl von Reformanträgen auseinanderzusetzen. Die wichtigsten Diskussionspunkte waren:

Klare Haltung und Profil

Die SPD muss wieder deutlicher machen, wofür sie steht. Das Parteiprofil ist in den letzten Jahren schärfer zu konturieren - nicht nur in inhaltlichen Fragen, sondern auch durch eine glaubwürdige Außendarstellung und klare Positionierungen.

Basisdemokratische Partizipation

Mehrere Anträge forderten eine stärkere Einbindung der Parteibasis in Entscheidungsprozesse. Die Arbeitsgemeinschaften und Ortsvereine sollten wieder mehr Einfluss auf die politische Ausrichtung haben.

Stärkere Rolle der Kommunalpolitik

Die kommunale Ebene ist derzeit eine der wenigen, auf der die SPD noch Erfolge erzielen kann - insbesondere bei (Ober-)Bürgermeisterwahlen. Mehrere Anträge zielten darauf ab, die Kommunalpolitik als starke Säule der Sozialdemokratie stärker zu würdigen und besser zu unterstützen.

Modernisierung und Professionalisierung

Diskutiert wurden auch Fragen der Kampagnenfähigkeit, der Öffentlichkeitsarbeit und der Unterstützung durch hauptamtliche Strukturen. Digitale Formate und online-gestützte Partizipation sollten ausgebaut werden.

Arbeitsgemeinschaft für Bildung steht fest an der Seite der Studierenden: BAföG-Reform

Zu den Äußerungen von Bundesforschungsministerin, Dorothee Bär, über eine angeblich fehlende Mehrheit seitens der Koalitionsfraktionen für die im Koalitionsvertrag vereinbarte BAföG-Reform, erklären die beiden Vorsitzenden der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung, Meike Jensen und Ralph Leipold: 

Die SPD AG für Bildung steht mit der SPD-Bundestagsfraktion fest an der Seite der Studierenden: Die BAföG-Reform muss umgesetzt werden! Union und SPD haben sich im Koalitionsvertrag auf mehr Flexibilität, weniger Bürokratie und eine Erhöhung der Wohnkostenpauschale sowie der Regelsätze geeinigt.

Meike Jensen: „Die Äußerungen von Ministerin Dorothee Bär sind offensichtlich falsch. Die SPD-Fraktion hat gestern umgehend dementiert. Die SPD steht weiterhin geschlossen zur BAföG-Reform. Frau Bär kann allenfalls über ihre eigene Fraktion sprechen, wenn sie sagt, es gäbe keine Mehrheit für die Einhaltung des Koalitionsvertrags beim BAföG. Eine weitere Debatte über den Abbau des Sozialstaats braucht es nicht.“

Ralph Leipold: „Die von der Union angestoßene Debatte ist mit Blick auf die Lebenssituation vieler Studierender überhaupt nicht zielführend. Es muss gelten: Was gemeinsam verhandelt und beschlossen wurde, wird auch umgesetzt. Die Menschen im Land haben Verlässlichkeit verdient.“

AfA Baden-Württemberg läuft Sturm gegen Renten-Pläne

„Rente mit 70 und Rentenkürzungen sind ein sozialpolitischer Offenbarungseid!“

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) Baden-Württemberg kritisiert die Vorschläge eines Expertengremiums zur gesetzlichen Rentenversicherung scharf. Wie vorab bekannt wurde sehen die Pläne offenbar eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre ab den 2060er Jahren sowie eine Absenkung des Rentenniveaus auf 46 Prozent vor. Für die AfA ist damit eine rote Linie überschritten.

Lebensrealität statt Rechenmodell

Die AfA weist darauf hin, dass eine pauschale Erhöhung des Rentenalters an der Realität vieler Beschäftigter vorbeigeht. Noch immer gibt es zahlreiche körperlich und psychisch belastende Berufe, in denen auch technologische Entwicklungen keine grundlegende Entlastung erwarten lassen.

Der baden-württembergische AfA-Landesvorsitzende Daniel Sauerbeck erklärt: „Wir müssen uns doch nur einmal in den Betrieben unserer Region umschauen. Wie soll eine Kollegin oder ein Kollege in der Schichtarbeit mit 69 Jahren noch am Band stehen und oder schwere körperliche Arbeit leisten? Wie soll eine Pflegekraft im Klinikum nach Jahrzehnten im Drei-Schicht-System Betten schieben und Patientinnen und Patienten pflegen, wenn sie selbst auf die 70 zugeht?“

Termine

Alle Termine öffnen.

30.07.2026, 18:00 Uhr OV Buchen Mitgliederversammlung

30.07.2026, 19:00 Uhr Frauenstammtisch

07.08.2026, 17:30 Uhr OV Waldbrunn-Fahrenbach Hoketse

11.08.2026, 13:00 Uhr wahrgenommen - wir fragen nach - Bestattungshaus Volk

19.08.2026, 18:00 Uhr OV Mosbach-Neckarzimmern Stammtisch