Mit 96 Prozent Zustimmung nominiert

Veröffentlicht am 02.11.2016 in Wahlen

Dr. Dorothee Schlegel geht für die SPD ins Bundestagswahlrennen

„Ich bin überwältigt von eurer Zustimmung“, rief die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel im voll besetzten Rathaussaal in Lauda. 

Gerade hatte sie 96 % Ja-Stimmen auf der Nominierungskonferenz erzielt, um als Kandidatin für den Wahlkreis Odenwald-Tauber 2017 erneut in den Bundestagswahlkampf zu ziehen. 98 der 102 Delegierten der beiden SPD-Kreisverbände Neckar-Odenwald und Main-Tauber stimmten am vergangenen Samstag für die Politikerin. „Ich danke euch sehr“, so Schlegel. „Mit hohem Engagement und vielen Ideen will ich mit euch und den Bürger*innen für weitere vier Jahre die besten Antworten auf die Fragen unserer Zeit geben. Denn ich glaube an die Kraft der sozialen Demokratie.“

Eingangs begrüßte Joachim Thees als Kreisvorsitzender der SPD-Main-Tauber neben den Delegierten der Konferenz auch zahlreiche Parteifreund*innen, die den großen Saal mehr als gefüllt hatten. „Eure Anwesenheit allein ist schon ein Zeichen großer Wertschätzung für unsere Abgeordnete Dorothee Schlegel“, betonte Thees. Der Vorsitzende aus dem SPD-Kreisverband Neckar-Odenwald Jürgen Graner hieß den Bochumer Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer als Ehrengast und Hauptredner herzlich willkommen. Schäfer ist stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion in den Bereichen „Europa“ und „Wirtschaftliche Zusammenarbeit“ und arbeitet seit drei Jahren eng mit Schlegel im Europaausschuss des Bundestages zusammen.

In ihrer Rede ließ Dr. Schlegel die über 150-jährige Geschichte der SPD Revue passieren, in der es immer wieder schwere Phasen gegeben habe und geben werde. Sie bekräftigte den Charakter der SPD als Volkspartei, die stets gemeinwohlorientiert für eine bessere Zukunft und ein modernes, freies, soziales Deutschland kämpfe. In guter Nachbarschaft zu den europäischen Freunden. „Wir wollen ein besseres Land, dafür stehen wir!“, so die Abgeordnete. Die große Mehrheit der Menschen in diesem Land wollte in einem modernen Deutschland leben und nicht rückwärtsgewandt im Gestern verharren. „Diese Menschen sind gegen rechtspopulistische Ideologien, die die Errungenschaften unserer Aufklärung zurückdrehen wollen“, erklärte sie. Es seien vor allem junge Leute, die mehrheitlich für das offen seien, wofür die SPD stehe: Ein europäisches, internationales und weltoffenes Deutschland. „Wir stellen uns gegen Ausgrenzung und gegen Untergangsrhetorik. Wir stehen für sozialen Zusammenhalt und einen optimistischen Blick in die Zukunft“, bekräftigte Schlegel.

Als Mitglied im Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union ist sie zuständig als Berichterstatterin für die Türkei. Gerade am Bosporus, so Schlegel, wurde nach dem Putschversuch in den letzten Monaten deutlich, wie unerlässlich eine starke Demokratie sei. „Diese Demokratie muss von jedem von uns täglich und immer wieder neu verteidigt und gestaltet werden“, rief sie unter dem Beifall der Delegierten aus. „Die Zukunft ist für die SPD seit ihrem Bestehen keine Bedrohung, sondern eine große Chance. Wir ergreifen diese Chance und gestalten unsere Zukunft, um das soziale Deutschland zukunftssicher zu machen“, betonte die Politikerin. „Gerechtigkeit spielt dabei die zentrale Rolle. Also eine nachvollziehbare Verteilung von Leistung, Wohlstand und Chancen. Es geht nicht um Gleichmacherei, vielmehr um Ausgewogenheit. Es ist unsere Aufgabe, wieder die Partei zu werden, die die Zukunft umarmt und Hoffnung macht. Wir müssen unsere Mitmenschen wachrütteln, anstecken und mitnehmen in unserem Einsatz für das moderne Deutschland.“

Axel Schäfer griff in seiner Rede dieses Beispiel auf. Er erinnerte an das Nein der Sozialdemokraten gegen den völkerrechtswidrigen Krieg der Bush-Administration im Irak. Dieses überzeugte Nein sei heute noch die entscheidende Grundlage für Gespräche um Frieden und die Bekämpfung von Fluchtursachen in der Welt. „Die Sozialdemokratie ist eine Friedensmacht“, so Axel Schäfer. Nicht nur deswegen habe die Sozialdemokratie allen Grund, ihre Errungenschaften für die Gesellschaft selbstbewusst herauszuheben. Viel zu oft mache sie sich selbst klein mit einem „Ja, aber“, wo ein „Ja, dennoch“ viel angebrachter wäre. „Ja, wir haben den Mindestlohn eingeführt, ja, wir stärken die Familien, ja, wir stehen für ein soziales Miteinander!“ An diesem Fortschritt werde die SPD weiterschreiben. „Trotz aller Widerstände haben wir uns nicht beirren lassen.

Mit Dorothee Schlegel hat dieser Landstrich endlich nicht nur einen roten Leuchtturm, sondern eine hell leuchtende Kraft, die ihr Licht auf ihn wirft und ihn aus dem Schatten holt. Auch der ländliche Raum ist kein pures Idyll, sondern er braucht eine Kämpferin für die gerechte Sache. Soziale Gerechtigkeit und Friedensbemühungen, ob bei uns oder weltweit, hängen eng zusammen. Beides kann unter einer SPD-geführten Kanzlerschaft gelingen“, bekräftigte Schäfer.

Heide Lochmann und Thomas Kraft, die beiden SPD-Fraktionsvorsitzenden in den Kreistagen im Neckar-Odenwald-Kreis und im Main-Tauber-Kreis, dankten Schlegel für ihren herausragenden Einsatz in den zurückliegenden Jahren und sicherten ihr weiterhin ihre Unterstützung zu.

Dorothee Schlegel rief abschließend dazu auf, „mutiger zu werden, kämpferischer, wacher und lauter im Kampf um das moderne und soziale Deutschland.“

 

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