Gesundheitsversorgung nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachten

Veröffentlicht am 07.03.2015 in Kreistagsfraktion
 

Zur Vorbereitung verschiedener Ausschusssitzungen traf sich die SPD-Kreistagsfraktion in Mosbach, um die Themen für das Jahr 2015 auszuloten und zu diskutieren.

Fraktionsvorsitzende Heide Lochmann benannte als eines der wichtigsten Themen die Gesundheitsversorgung, die das gesamte Leben, vom ersten bis zum letzten Lebensjahr umfasse. Dazu gehöre die gute Versorgung durch Hebammen ebenso, wie die Krankenhaussituation, in die kreisweit alle drei Klinikstandorte einbezogen werden müssen, also Hardheim ebenso wie die kreiseigenen Kliniken in Buchen und Mosbach, die Notaufnahmen, die ambulanten Dienste,  die allgemeine ärztliche Versorgung ebenso wie das Kreisaltersheim in Hüffenhardt. MdL Georg Nelius stellte fest:„Wir stehen zum Rundumversorgungsangebot der Gesundheitsdienstleistungen, die man nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachten darf. Das sind wir unserem Flächenlandkreis und seiner Bevölkerung schuldig.“ „Positiv hierbei sind die sich bereits abzeichnende wirtschaftliche Verbesserung der Neckar-Odenwald-Kliniken und der Gesundheitswegweiser, der auf Anregung der SPD-Kreistagsfraktion derzeit erstellt wird.“ freuten sich Herbert Kilian und Norbert Bienek. Einig waren sich die Fraktionsmitglieder, dass eine gute Gesundheitsversorgung auch etwas kosten darf, wenn die Defizite moderat bleiben. Dazu sind aber auch bessere Regelungen im Bund notwendig.

Ein weiterer Bereich, den Georg Nelius ausführte, ist das Sanierungs-, Instandhaltungs- und Ausbauprogramm für die Straßen im Kreis. „Die getroffenen Maßnahmen greifen“, so Georg Nelius. „Denn das Land hat hier seine Hausaufgaben sehr gut gemacht und sorgt für Finanzen und vor allem auch für das entsprechende Personal, das von der Vorgängerregierung abgebaut wurde.“ „Damit können viele Sanierungen endlich in Angriff genommen werden, die schon lange notwendig sind und auch die lange geplanten Radwege werden endlich gebaut“ hob Karlheinz Graner hervor.

Das Abfall- und Wertstoffkonzept des Kreises konnte nicht nur beim Besuch von Bundesministerin Barbara Hendricks ins rechte Licht gerückt werden. Es ist, und hiervon sind insbesondere auch die drei Aufsichtsratsmitglieder Dr. Dorothee Schlegel, Karlheinz Graner und Herbert Kilian überzeugt, außerordentlich zukunftsweisend. Für die Weiterführung dieses restmüllfreien Konzeptes wird sich die SPD-Kreistagsfraktion weiterhin auf allen politischen Ebenen stark machen.

 

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