Ein überaus nachdenkenswerter Tag - der 09. November

Veröffentlicht am 01.11.2021 in Historisches
 

Licht und Schatten der deutschen Geschichte spiegeln sich jedes Jahr am 9. November. Lassen wir diesen Tag Revue passieren, der so viel mit dem Werden und Ringen um unsere Demokratie und um das Freiheitsstreben der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes verbunden ist.

Am 9.11.1848 wurde der deutsche Freiheitskämpfer Robert Blum vom Militär des Habsburger Kaiserreichs ermordet.

Am 9.11.1918 rief Philipp Scheidemann die deutsche Republik aus.

Am 9.11.1923 putschte Adolf Hitler in München.

Am 9.11.1939 brannten in der Pogromnacht die jüdischen Synagogen und scheiterte der der Versuch des Widerstandskämpfers Georg Elser, Adolf Hitler zu töten.

Am 9.11.1989 öffnete sich die Berliner Mauer.

Von diesem Tag sprach Bundespräsident Gustav Heinemann vor einem halben Jahrhundert von Deutschland als "schwierigem Vaterland". Vielleicht auch wegen des vielen Schattens, der auf diesem Tag liegt, hat sich die Politik nicht getraut, diesen Tag zum Nationalfeiertag zu erklären.

Nun gibt es ein besonderes Buch zu diesem Tag, das zum Nach- und Vordenken dienen könnte. Denn, so meint der Historiker, Journalist und Autor Wolfgang Niess, es werde noch einige Zeit vergehen, bis sich eine Vorstellung "von der ganzen historischen Dimension des 9. November tatsächlich verbreitet hat".
Zur Lektüre: Wolfgang Niess: Der 9. November. Die Deutschen und ihr Schicksalstag. Verlag C.H.Beck.

Es ist uns wichtig diesen Tag in seiner besonderen Dimension auch zu benennen, nämlich als ein Tag, der wie kein anderer für die dunkelste Stunde unserer Geschichte steht, aber auch als ein Tag, der ein Hoffnungslicht erglimmen ließ.

 

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