Freude über Wiedereinzug von Nelius in den Landtag - trotzdem bedrückte Stimmung bei der Kreis-SPD!

Veröffentlicht am 10.04.2016 in Wahlen
 

„Das Ergebnis der Landtagswahl ist bitter, das ist allen klar. Nicht nur weil wir so viel Prozente verloren haben, sondern auch weil die AfD deutlich vor uns liegt und so viele Stimmen von den Bürgern Baden-Württembergs erhalten hat.“, so der SPD-Kreisvorsitzende Jürgen Graner zum Einstieg der ersten Kreisvorstandssitzung nach der Wahl. 

Große Erleichterung herrscht bei den Genossen aber, dass MdL Georg Nelius fünf weitere Jahre die Bürgerinnen und Bürger im Neckar-Odenwald-Kreis vertreten kann. Nach einem harten Landtagswahlkampf ein nicht unbedeutender Lichtblick für die Sozialdemokarten im Kreis und Lohn für die hervorragende Arbeit von Nelius.

„Uns ist ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen als spätabends fest stand, dass
Georg Nelius, MdL mit seinem Ergebnis erneut den Sprung in den baden-württembergischen Landtag geschafft hat“, so die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Heide Lochmann.

11 225 Stimmen bedeuten 15,23 Prozent und damit liegt die SPD Neckar-Odenwald mit MdL Georg Nelius mit 2,53 Prozent zwar über dem Landesergebnis der SPD, aber Feuerlaune herrscht deshalb nur bedingt.

„In seiner Heimatstadt Mosbach liegt Nelius sogar mit 20,92 Prozent über 8,22 Prozent über dem Landesergebnis. Der Dank gilt den treuen Wählerinnen und Wählern, die in dieser schwierigen Zeit die Treue gehalten haben, ebenso dem engagierten Wahlkampfteam mit vielen ehrenamtlichen, die mitgekämpft haben.“, fügte Graner an. Ein Lichtblick sei wenige Tage vor der Wahl auch der Besuch von Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier gewesen, der sicher auch lange in Erinnerung bleiben wird, denn ein Außenminister kommt nur höchst selten in den Kreis.

Jedem und jeder ist klar, es gibt nicht den einen Grund für das Ergebnis, es gibt viele. „Wir brauchen eine Erneuerung in der SPD bei der viele Fragen zu klären sind – woher kommt das Ergebnis, wie führen wir künftig Wahlkämpfe, wie besetzen wir  unsere Themen besser, wenn wir als Juniorpartner stolz regiert haben, wie kann es sein, dass wir so viele Wähler an Grüne und die AfD verloren haben“, so die Einschätzung des Kreisvorstands.  „Es war absolut richtig und notwendig, dass der Landesvorstand einstimmig und eindeutig beschlossen hat, dass es mit der SPD Baden-Württemberg keine Deutschland-Koalition geben wird“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel. Die Baden-Württemberginnen und Baden-Württemberger wollen Winfried Kretschmann als Ministerpräsident und selbstverständlich respektieren wir die Entscheidung der Wählerinnen und Wähler.

Oberstes Ziel für die SPD muss es jetzt vielmehr sein mit einem klaren Oppositionskurs das Profil zu stärken und weiter für die Menschen da  zu sein.  Das Ergebnis muss Ansporn sein, um uns noch mehr anzustrengen, damit das sozialdemokratische Profil deutlich wird. Als Partei, die für guten Lohn für gute Arbeit, für gerechte Bildungschancen und bezahlbarem Wohnraum für alle steht, so Schlegel. Zur Aufarbeitung und zum Einstieg in den Erneuerungsprozess will die Kreis-SPD die Landesspitze in den Kreis einladen. 

 

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