
v. l. n. r.: Markus Dosch (Co-Kreisvorsitzender), Fabienne Toninie (Co-Vorsitzende Jusos NOK), Daniel Krusic (Landesvorsitzender Jusos BW)
Wie können junge Menschen im Neckar-Odenwald-Kreis und in Baden-Württemberg gute Zukunftsperspektiven bekommen? Über diese Frage diskutierten die Jusos Neckar-Odenwald-Kreis und Baden-Württemberg in der AWO-Begegnungsstätte in Diedesheim mit Mitgliedern der SPD. Das öffentliche Treffen, zudem auch einige Interessensgruppen von und für Jugendbliche eingeladen waren, bildete den Auftakt der Gesprächsreihe „wahrgenommen - gemeinsam besser entscheiden".
Die Reihe soll auch außerhalb der Wahlkämpfe Raum für den Austausch mit den Arbeitsgemeinschaften, Foren, Arbeitskreisen, Beiräten und allen Interessierten der SPD Baden-Württemberg schaffen. Den Anfang machten die Jusos. Auch Gespräche mit der AG 60 plus, den SPD-Frauen, der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit und der SPDqueer sind vorgesehen.
Daniel Krusic, Vorsitzender der Jusos Baden-Württemberg, gab einen Impuls zu aktuellen politischen Themen. Dabei ging es unter anderem um Antirassismus und die Frage, wie Menschen mit Migrationsgeschichte stärker einbezogen und ermutigt werden können, ihre Perspektiven einzubringen. Die Jusos wollen dafür mit Fakten gegen Vorurteile argumentieren, zugleich aber auch Betroffene stärker zu Wort kommen lassen, besonders in den sozialen Medien.
Ein weiterer Schwerpunkt war der Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Die Chancen für mehr Produktivität seien groß, zugleich müssten mögliche Folgen für Arbeitsplätze und Datenschutz bedacht werden. Entscheidend seien klare Regeln und die Frage, wo Daten verarbeitet werden und wer darauf zugreifen kann. Auch die Inhalte von KI-Anwendungen müssten kritisch geprüft werden.
Breiten Raum nahm die sozial gerechte Gestaltung des Klimaschutzes ein. Diskutiert wurde über den Ausbau erneuerbarer Energien, Speicher und die Bedeutung eines Klimageldes, das Haushalte mit geringeren Einkommen gezielt entlasten könnte. Markus Dosch, dem Co-Vorsitzenden der Kreis-SPD, ist es wichtig: „Umweltschutz und der Ausbau der erneuerbaren Energien müssen sozialverträglich sein“, da nur so die Akzeptanz und die Bereitschaft, sich daran zu beteiligen steige. Für Baden-Württemberg wurde dabei ein größerer Einsatz beim Ausbau erneuerbarer Energien gefordert. Auch die Zukunft der Industrie und der damit verbundenen Arbeitsplätze kam zur Sprache.
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