Unterschriftenaktion für die Landesförderung der Jugendsozialarbeit an Schulen
„Wir werden gemeinsam mit den Kommunen die Jugendsozialarbeit an allen Schularten, vor allem aber an den Hauptschulen, stärken.“
(Auszug aus der Koalitionsvereinbarung von CDU-FDP)
Dieser Ankündigung aus dem Jahr 2006 sind noch keine Taten gefolgt.
Nach wie vor halte die Landesregierung an dem Ausstieg aus der Landesförderung der Jugendsozialarbeit an Schulen fest und verschenke damit auch europäische Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfonds, so der SGK-Kreisvorsitzende und stellv. SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Karlheinz Graner.
Dabei werde der wichtige Beitrag der Schulsozialarbeit zur individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen und zur Verbesserung des Schulklimas auch von Mitgliedern der Landesregierung und ihrer Landtagsfraktionen nicht in Frage gestellt. Die Fortführung der ursprünglich auch von Seiten des Landes mitfinanzierten Schulsozialarbeit wird allein den Kommunen und Schulträgern überantwortet. Das Angebot der Schulsozialarbeit hängt damit allein von der Finanzkraft der Schulträger ab, nicht aber von dem örtlichen Bedarf. Dazu der Landesvorsitzende der SGK und Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall Hermann-Josef Pelgrim: „Die SGK Baden-Württemberg will die Landesregierung nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Die Schulsozialarbeit ist nicht irgendeine Jugendhilfeaufgabe sondern Bestandteil des Schulalltags und daher eine Landesaufgabe.“
Mit der Unterschriftenaktion fordern die sozialdemokratischen Kommunalpolitiker die Landesregierung auf, sich wieder an der Finanzierung der Schulsozialarbeit zu beteiligen, um ein bedarfsgerechtes Angebot für alle Schularten zu ermöglichen. Die Unterschriftenlisten liegen auch im SPD-Partei- und Bürgerbüro in der Kesslergasse 6 in Mosbach aus und wird dann über die SGK-Landesgeschäftsstelle an die Landesregierung übergeben. Die Liste ist auch als Download erhältlich unter:
www.sgk-online.net (SGK Baden-Württembeg/Aktuelles)